schumusik.de  BERNHARD SCHUMACHER


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Kommentar zur

Trompetenschule für Kinder, Band 2

Seite 98

Mache beim täglichen Üben immer wieder Pausen von ein paar Minuten. Vesuche bitte nicht, die höheren Töne mit Gewalt zu erreichen. Dadurch baust du dir selbst völlig unnötige und schädliche Barrieren ein (indem sich ein bestimmter Ton als "mein höchster Ton" manifestiert, das ist aber großer Unsinn: Bedenke:) Durch Fleiß, Geduld und Ausdauer kannst du letzlich fast beliebig hoch spielen, wenn das dein Ziel ist. Vergiss nie, dass die Grundlage des Hochspielens eine gut ausgebaute tiefe Lage ist. Ein Baum, der hoch hinaus wachsen will, braucht vor allem tiefe Wurzeln...

Ich finde allerdings die Höhe nicht so wichtig wie Schönheit und Ausdruckskraft im Ton. Kultiviere ein dynamisches Spiel, übe sowohl fließende als auch abrupte Übergänge vom pp zum ff. Beschäftige dich immer wieder neu mit den veschiedenen Artikulationsarten vom nadelspitzen Staccato bis zum butterweichen Legato...

Finde heraus, wie du dein tägliches Übepensum am sinnvollsten einteilst. Eine Faustregel ist, behutsam mit Aufwärmübungen (Lippenbuzzing!) zu beginnen, almählich über Bindeübungen und Tonleitern zum Anstatztraining zu kommen (erst jetzt auch mal richtig laut werden), ein paar Minuten Pause (Notizen machen, schriftliche Aufgaben erledigen) und dann Repertoire - Spielstücke und Lieder - erarbeiten. Spiele zum Schlus als Belohnung dein momentanes Lieblingsstück, dann macht der Neubeginn am nächsten Tag viel mehr Spaß, als wenn du unzufrieden warst, weil das zuletzt Geübte noch nicht hundertprozentig geklappt hat.

Spiele jeweils so lange, bis Ermüdungserscheinungen auftreten, dann mache eine kleine Pause (Haltung und Atmung überprüfen, evtl. lockern) und staune, wie viel leichter es danach wieder geht.

Für Kinder und Jugendliche sollten ca. 30 Min. pro Übungseinheit genügen; wenn möglich zwei- oder dreimal pro Tag (z.B. in den Schulferien bei schlechtem Wetter).

Weitere Hinweise zum Üben gibt's hier.

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